Schlüssellochchirurgie

Minimal-invasive Chirurgie

Durch meine fast 20 jährige operative, fächerübergreifende Tätigkeit in den beiden
Sonderfächern und im Additivach (Frauenheilkunde und Allgemein- und
Viszeralchirurgie) konnte ich eine Vielzahl an gynäkologischer und
allgmeinchirurgischer Eingriffe mit der „Schlüsselloch“-Technik und auch in der SILS-
Technik durchführen und kann mich somit als Experte auf dem Gebiet der minimal-
invasiven operativen Chirurgie bezeichnen.

Aufgrund dieser Expertise kann ich meinem Patientinnen
und Patientin alle gängigen minimal-invasiven Operatinstechniken anbieten. Auf
Wunsch können diese Eingriffe von mir im BKH Schwaz durchgeführt werden.

Das von mir ausgeübte
Operationsspektrum reicht von der laparoskopischen Darmresektion (auch in SILS-Technik) bis zur laparoskopischen Operation von gynäkologischen
Senkungsbeschwerden.

Leistungsangebot

Gynäkologische Operationen

Minimal-invasive gynäkologische Operationen (auch „single-incision-Technik (SILS)“:

  • Diagnostische Bauchspiegelung (z.B. bei chronischen Unterbauchschmerzen)
  • Durchgängigkeitsprüfung des Eileiters (bei Kinderwunsch)
  • Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse)
  • Operationen am Eierstock (z.B. Zysten)
  • Operationen am Eileiter (z.B. Eileiterschwangerschaft)
  • Operationen an der Gebärmutter (z.B. Myomentfernungen)
  • Entferung der Gebärmutter (laparoskopische Hysterektomie)
  • Operation bei Endometriose
  • Operation von Senkungsbeschwerden
  • Operationen von unfreiwilligen Harnverlust

Allgemeinchirurgische Operationen

Minimal-invasive allgemeinchirurgische Operationen (auch „single-
incision-Technik (SILS)“:

  • Diagnostische Bauchspiegelung (z.B. bei chronischen
    Unterbauchschmerzen)
  • Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse)
    Leistenbruch und Bauchwandhernien
  • Blinddarm
  • Gallenblase
  • Darmresektionen

Schlüssellochchirurgie

Minimal-invasive operative Tätigkeit

Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten.

Zu Beginn der 1990er Jahre etablierte sich die laparoskopische Chirurgie zunächst zur operativen Entfernung der Gallenblase, später auch zur Durchführung komplexerer Operationen im Bauchraum.

Zunächst wurden die Begriffe minimal-invasive Chirurgie und laparoskopische Chirurgie nahezu synonym verwendet. Landläufig werden diese Verfahren auch als „Schlüsselloch- oder Knopfloch-Chirurgie“ bezeichnet.

Diese chirurgische Technik wird heute bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Eingriffen routinemäßig angewandt.

SILS-Technik

Eine spezielle Weiterentwicklung der minimal-invasiven Techniken stellt die sogenannte „single-incision- laparoskopic-surgery“, kurz SILS-Technik, dar. Hierbei wird über eine einzige Inzision am Nabel mit gewinkelten Geräten und dünner Kamera operiert, sodass nur ein einziger kleiner Schnitt im Nabelbereich notwendig ist.

Kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile beim Zugang führen meist zu geringeren Schmerzen nach der Operation und zumeist auch zu einer rascheren Erholung und Mobilisation.

 

Vorteile dieser chirurgischen Technik:

  • weniger postoperative Schmerzen
  • schnellere Genesung
  • kürzere Spitalaufenthaltsdauer
  • raschere Wiederaufnahme der Berufs- und Alltagstätigkeiten
  • geringeres Operationstrauma