Traditionelle Chinesische Medizin – TCM

Was ist Traditionelle Chinesische Medizin?

Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) geht bei Erkrankungen von einem gestörten Energiefluss im menschlichen Körper aus. Die aus dem Gleichgewicht gebrachte Lebensenergie „Qi“ soll wieder in die richtigen Bahnen gelenkt werden. In der TCM existieren verschiedenen Methoden (wie z.B.: Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährung nach TCM, Moxa, usw.) um die gestörte Lebensenergie einerseits zu stärken und andererseits wieder in den richtigen Fluss zu versetzen. Der Organismus wird dadurch wieder in Balance gebracht. Durch diese Energieharmonisierung kann heilend oder stärkend auf den Körper eingewirkt werden.

Es gibt viele Erkrankungen, bei denen eine schnelle schulmedizinische Hilfe zwingend notwendig sein kann, wie z.B. bei einer akuten Blinddarmentzündung oder auch bei bösartigen Erkrankungen. Andererseits bestehen aber auch viele Erkrankungen oder Funktionsstörungen im menschlichen Körper, welche nicht immer nur genau einer Ursache zugeschrieben werden können, denken wir z.B. an Wechselbeschwerden bei der Frau, verschiedene Schmerzzuständen, chronische Verdauungsbeschwerden, unangenehme Nebenwirkungen von Medikamenten, wie Übelkeit und vieles mehr. Genau solche Beschwerden können sehr erfolgreich mit Methoden der TCM therapiert werden.

Die Lasertherapie ist sehr wirksam und wird gut vertragen. Sie belastet nicht und ist (bei ordnungsgemäßer Anwendung) nebenwirkungsfrei. Low Level Laser sind universell einsetzbar und haben heute fast alle medizinischen Fachbereiche erobert.

Methoden der TCM in unserer Praxis

TCM Diagnostik

Vor Beginn einer therapeutischen Maßnahme nach der TCM sollten in jedem Fall immer eine ausführliche Erstbegutachtung inklusive Anamnese sowie eine exakte Diagnose nach den Regeln der TCM vorausgehen. Nachdem mittels der TCM Diagnostik der energetische Zustand erfasst wurde, wird ein individuelles Therapiekonzept für den Patienten erarbeitet. Dieses Konzept wird während der Behandlung immer wieder hinterfragt und im Bedarfsfall modifiziert.

Akupunktur

Besonders die Akupunktur stellt einen zentralen Pfeiler im ganzheitlichen medizinischen Behandeln nach der Lehre der TCM dar. Seit tausenden von Jahren wird die Reizung von Akupunkturpunkten mit Nadeln in China wirkungsvoll zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt. Akupunktur stellt somit eine der ältesten Heilmethoden der Welt dar.

Der Vorteil der Akupunktur ist, dass sie auf mehrere Beschwerdeebenen einwirkt, d.h. es kann ein ganzheitlicher Heilungsprozess des Körpers und der Psyche eingeleitet werden. Die Wirksamkeit von Akupunktur wurde von zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen: Akupunktur entfaltet ihre durchblutungssteigernde, muskelentspannende und schmerzlindernde Wirkung sowohl über das Nervensystem, als auch über die Hormone. Dadurch wird es möglich, auf ganzheitliche Art Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu behandeln und wieder in Balance zu bringen.

Laut der Lehre der TCM existieren am menschlichen Körper eine Vielzahl von Akupunkturpunkten. Diese Akupunkturpunkte liegen auf sogenannten Meridianen. Diese Meridiane überziehen den gesamten Körper und bilden quasi ein energetisches Netzwerk. Die Akupunktur ist in der Lage mit feinen Nadelstichen, Wärmezufuhr oder heutzutage auch durch Stimulierung mittels Laserlicht, im Bereich dieser Akupunkturpunkte, unser energetisches System zu harmonisieren und dadurch Funktionsstörungen im inneren des Körpers zu beheben.

Mehr über die Akupunktur erfahren

Öfters besteht die Angst, dass Akupunktur sehr schmerzhaft sein könnte. Hierzu sei erwähnt, dass Akupunkturnadeln im Schnitt nur 0,12 bis 0,40 Millimeter dick sind und der Stich durch die Haut meist nur als kurzer Piekser wahrgenommen wird. Sitzt die Nadel richtig, wird das sogenannte „DeQi-Gefühl“ ausgelöst. Hierbei handelt es sich um ein dumpfes, ziehendes, manchmal unangenehmes Gefühl. Gelegentlich verspürt man aber auch nur ein leichtes Kribbeln, bevor sich wohlige Entspannung im Körper ausbreitet. Die Nadeln verbleiben etwa ca. 20 Minuten in der Haut liegen, während man (meistens) auf einer Liege liegt und entspannt. Bei manchen Erkrankungen ist es aber auch notwendig durch Heben und Senken, bzw. Drehen der Nadel den entsprechenden Punkt individuell zu stimulieren um einen besseren Effekt erreichen zu können.

Bei länger bestehenden Beschwerden ist erfahrungsgemäß eine Serie von 6 – 15 Sitzungen notwendig. Chronische Krankheiten bedürfen oft mehrerer Serien. Viele Patienten nehmen jedoch schon nach wenigen Sitzungen eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes wahr.
Ein wichtiger Grundsatz bei der Anwendung der Akupunktur darf jedoch nicht aus dem Auge verloren werden: „Akupunktur kann heilen, was gestört ist, jedoch nicht „reparieren“, was zerstört ist“. Wird Akupunktur richtig angewendet, stellt sie eine sehr gute therapeutische Möglichkeit dar, zudem sind eigentlich keine Nebenwirkungen bekannt Darüber hinaus eignet sich Akupunktur auch zur Vorbeugung von Erkrankungen, vor allem in Kombination mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Entspannungstechniken.

Laserakupunktur

Eine Alternative zur klassischen Nadelakupunktur stellt die high-tech Methode der Laserakupunktur dar. Dabei werden die Akupunkturpunkte, wie bei der klassischen Akupunktur stimuliert. Im Falle der Laserakupunktur werden dafür jedoch nicht Nadeln verwendet, sondern der Strahl eines Soft-Lasers. Mehr Infos zur Lasertherapie

Bei einem Soft-Laser wird keine Gewebszerstörung, wie bei chirurgischen Lasern ausgelöst, sondern ein biostimulatorischer Effekt erzielt. Dadurch können Akupunkturpunkte gleich wie bei Nadelakupunktur stimuliert werden. Hierzu existieren heute auch viele wissenschaftliche Arbeiten, die zeigen konnten, dass mit der Laserakupunktur derselbe Effekt wie bei der klassische Nadelakupunktur erzielt werden kann. Auf Wunsch können wir bei Kindern oder Erwachsenen, die keine Nadeln gesetzt bekommen möchten, diese schonende high-tech Methode einsetzten.

Moxa-Therapie

Bei der Moxibustion, kurz Moxa-Therapie, werden die gesetzten Akupunkturnadeln zusätzlich mit Wärme stimuliert. Die Wärme wird dabei durch das Abbrennen von Zigarren aus Beifußkraut erzeugt. Alternativ dazu kann die Wärme auch mittels speziellen Lampen erzeugt werden.